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Missverständnisse sind eine Form von Kommunikationsstörungen. Sie können aus sprachlichen Problemen entstehen, aber auch aufgrund von unterschiedlichen mentalen Modellen der Gesprächspartner. Falls Du besser verstanden werden willst, findest Du hier einige Tipps.

Wir brauchen nicht mehr Kommunikation, sondern bessere Kommunikation!

“Warum hast Du das jetzt schon wieder falsch gemacht? Ich habe Dir doch ganz klar gesagt”… Kennst Du solche Diskussionen, die entstehen, weil der Eine etwas anderes verstanden hat, als dass der Andere eigentlich sagen wollte?

Ungeklärte Missverständnisse führen zu Konflikten. Diese liessen sich vermeiden, wenn Du die folgenden Kommunikationsfehler umgehst.


Zu wenig Information

Gerade in der Kommunikation über digitale Kanäle herrscht ein Informationsvakuum. Das lässt viel Interpretationsspielraum. Der psychologisch untersuchte Negativitäts-Effekt bezeichnet die Tendenz, Informationen bei Mehrdeutigkeit negativ zu interpretieren. In der Textkommunikation wie in E-Mails oder WhatsApp-Nachrichten besteht nur der wörtliche Inhalt. Beim Telefonat kommt immerhin schon die Stimmlage hinzu und im persönlichen Gespräch unterstützt auch die Körpersprache das Verständnis. Je mehr Information vorhanden ist, desto weniger Missverständnisse gibt es. Deshalb sollten wir ganzheitlicher kommunizieren.


Fehlendes Zuhören

Das vermutlich häufigste Kommunikationsproblem ist, dass wir zuhören, um zu antworten. Stattdessen sollten wir zuhören, um zu verstehen! Wenn wir uns nicht wirklich auf die Aussagen und Absichten des Gegenübers einlassen, fällt es logischerweise schwer, uns zu verstehen.


Schlechte Sprachkompetenz

Viele Menschen drücken sich eher unstrukturiert und zusammenhangslos aus. Das macht es schwer, ihnen zu folgen. Wir wollten uns klar sein, was wir auf der Prozessebene schildern wollen und in welcher Struktur wir unsere Inhalte am besten rüberbringen können.


Falsches Vokabular

Wer unspezifische Wörter und Konstrukte verwendet, mag vielleicht für sich selbst wissen, was er damit ausdrücken will. Das Gegenüber kann jedoch nur mit konkreten Aussagen etwas anfangen. Geschwurbel ist nur etwas für Politiker. Alle anderen sollten sich möglichst konkret und klar ausdrücken. Fachsprache macht nur in absoluten Fachgremien Sinn. Ansonsten führt sie nur zu Unverständnis oder sogar dem Eindruck von Überheblichkeit.


Die Karte ist nicht das Gebiet

Es gibt auch Missverständnisse aus anderen als den oben genannten Gründen. Die Gesprächspartner wissen zwar, was der andere will. Aber sie haben unterschiedliche mentale Modelle, nach denen sie funktionieren, und somit auch ein unterschiedliches Verständnis der Bedeutung der Botschaft. Sie gewichten also die Informationen anders. Und je nach der wahrgenommenen Bedeutung ergibt sich eine andere Handlung. Wenn Du in den Kopf einer anderen Person willst, hilft es, in ihre Schuhe zu stehen und somit die Welt aus ihren Augen heraus zu sehen.

Wir alle nehmen die Umwelt und das Leben verschieden wahr. Unsere Gehirne tilgen, generalisieren und verzerren alle hereinkommenden Informationen. Dies geschieht einerseits aufgrund der Neurologie und andererseits aufgrund von individuellen Erfahrungen und Prägungen, Annahmen, Überzeugungen, Gewohnheiten und Glaubenssätzen.

Die Neuro-Linguistische Programmierung bietet ein praxisnahes Modell, um die Funktionsweisen des Hirns zu verstehen und um Sprache aktiv als Werkzeug zu verwenden. So, dass Missverständnisse gar nicht erst entstehen.

 

Willst Du die Kommunikationsmodelle des NLP kennenlernen?

Natürlich könntest Du ein Buch darüber lesen oder ein Youtube Video schauen. Aber:

Echte Kompetenz entsteht ausschliesslich aus der praktischen Anwendung von Wissen.

Deshalb empfehlen wir Dir: Besuche einen NLP Kurs.

 

Missverständnisse vermeiden mit NLP

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